Feng Shui Glossar
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Berg, Shan
In China wurden Berge als heilige Plätze verehrt, da sich auf dem Gipfel des Berges Erde und Himmel am nähesten sind. In der chinesischen Vorstellung gab es fünf heilige Berge. Sie sind von alters her Opferstätten gewesen und waren entweder daoistische oder buddhistische Heiligtümer:
Der Tai Shan im Osten (Provinz Shang Dong)
Der Heng Shan im Süden (Provinz Hunan)
Der Sung Shan in Zentralchina (Provinz Honan)
Der Hua-Shan im Westen (Provinz Shensi)
Der Heng Shan im Norden (Provinz Shansi), nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden Heng Shan im Süden.
Darüber hinaus gab es noch Berge die vor allem von den Buddhisten geschätzt wurden, so zum Beispiel der O-mi in der westlichen Provinz Setsuan.
Im Westen soll auch der mythologische Berg Kun Lun liegen, auf dem der "Tai Ji" der "höchste Eine" lebt. Wer es schafft diesen Berg Stufe für Stufe zu erklimmen soll dadurch Unsterblichkeit erlangen.
Im Feng Shui bezeichnen wir die Berge als "Bergdrachen". Die Theorie besagt, daß in den Bergen "Drachenadern" (Di mai) verlaufen die das Qi der Erde transportieren. Wenn eine Berglinie endet, tritt das Qi an einem Austrittspunkt "Xue" auf halber Hanglage aus dem Berg und kann hier im besten Fall für ein Bauwerk genutzt werden. An der Grenze des Wassers wird es wieder gesammelt. Berge sind stellvertretend für das Ruhe- und Sammlungsprinzip des Feng Shui - wir benötigen einen starken Berg im Rücken. Der Antagonist des Bergdrachen ist der Wasserdrache, der für Fluß, Aktivität und Bewegung steht. Wenn Berg (Shan) und Wasser (Shui) auf einander treffen entsteht "Shan Shui" - Landschaft. So sind Berge und Wasser die grundlegenen sich ergänzenden Gegenpole von Yin und Yang in der Landschaft.
Im Feng Shui tauchen die Befriffe Berge und Drachen in vielen unterschiedlichen Zusammmenhängen auf, so sind die 24 Berge Grundlage vieler Feng Shui Berechnungen. Sie sind auf dem Lo Pan, dem chinesischen Kompass zu finden. In einem Windrosenkreis von 360° beansprucht jeder Berg 15°. Eine Himmelsrichtung hat 3 Berge.
Die Berechnung der Fliegenden Sterne basiert z.B. auf den 24 Bergen. Sie setzen sich zusammen aus den 12 Erdzweige acht von zehn Himmelsstämmen und den vier Trigramme der Zwischenrichtungen.
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