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Feng Shui Glossar


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Daoismus

Neben dem Konfuzianismus bedeutendste Strömung der chinesischen Philosophie. Sie geht im wesentlichen auf Texte zweier Meister zurück: ZhuangZi (um 350 v. Chr.) und Laozi (frühes 4. Jh. V. Chr.).
Grundlage ist die natürliche Gleichwertigkeit und Einheit aller Dinge, zu denen auch der Mensch gehört. Dao, der Weg ist das oberste kosmische Prinzip, das alle Dinge erzeugt und erhält. Alles beginnt mit ihm und kehrt zu ihm zurück im unendlichen Zusammenspiel sich ausgleichender Kräfte – Yin und Yang. Laozi empfiehlt aus dem Rhythmus der kosmischen Kraft zu schöpfen und „nichts zu tun“ (wu wei), was ihr zuwiderläuft. („Qualifiziertes Nichts tun“). In diesem Sinne soll ein Herrscher allein durch seine natürliche Tugend regieren – so behutsam „wie beim Kochen eines zarten Fisches“.
Für Meister Zhuang ist die Unversehrlichkeit menschlichen Lebens ein hohes Gut, höher als jede gesellschaftliche Stellung. Trotzdem hängt der „wahre Mensch“ nicht an seiner individuellen Existenz, sondern erstrebt es eins zu werden mit der Welt in meditativer Versenkung. Während bei ZhuangZi und Laozi der Mensch noch einen friedlichen Tod nach einem langen Leben stirbt, begannen in der westlichen Han-Zeit die Daoisten nach dem Weg in die Unsterblichkeit zu suchen. Durch Verhaltensweisen, Drogen, Übungen etc.
Später kam der Glaube an den Hochgott Huang Lao-Jun auf, zu dem Meister Lao mit dem Gott Huangdi aus dem alten chinesischen Pantheon verschmolzen war. Unter dem Einfluss des Mahayana Buddhismus kam eine unübersehbare Menge an Göttern hinzu, die sowohl im menschlichen Körper wie auch in der Natur wirkten und mit Ressorts betraut waren wie in der weltlichen Bürokratie.
Das Volk favorisierte einfache Glaubenskonzepte, die mit anderen religiösen Vorstellungen vermischt wurden. Krankheit entstand zum Beispiel durch Sünde und konnte durch öffentliche Beichte oder gute Taten wie zum Beispiel Straßenbau geheilt werden.
Manche Kaiser begünstigten den Daoismus und holten sich „Unsterblichkeitsberater“ an den Hof oder erließen daoistischen Klöstern die Steuern.

Feng Shui ist maßgeblich durch den Daoismus beeinflusst. Daoistische Ideen wie die Ausgeglichenheit von Yin und Yang oder das natürliche fließen mit den Rhythmen der Natur sind Grundlage des Feng Shui

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